Pension Hollywood

Artikel-Nr.: ND080
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Lustspiel von Erich Koch • Plattdeutsch von Matthias Hahn

3 Akte, 5m, 5w Rollen, 1 Bild, ca. 100 Minutenj

11 Bücher € 160.- • Zusatzbuch € 15,-

Aufführunghsgebühr 10 % der Einnahmen

Mindestgebühr € 80,-

Nach einer feuchtfröhlichen Geburtstagsfeier von Sofie Laubenpieper
– sie hat zum dritten Mal ihren 49. Geburtstag gefeiert -
machen sich deren Schwestern, Martha und Lotte Meisenkaiser,
diese ist etwas schwerhörig, für die Abreise fertig. Auch Sofie reist
ab. Sie gönnt sich selbst einen kleinen Wellnessurlaub, weil Hubert,
ihr Gatte, ihr wie immer nur einen Schnellkochtopf geschenkt
hat.
Da Hubert nicht gerne arbeitet, stellt er Max als Aushilfe ein. Max
glaubt, im früheren Leben ein Indianer gewesen zu sein und ist
auf der Suche nach sich selbst und nach einem bestimmten Muttermal.
Als die Vertreterin für Damenunterwäsche, Lydia Spitzgras,
auftaucht, spitzt sich die Situation zu. Sie quartiert sich
ebenso in die Pension ein, wie Dr. Otto, Maria Honigmund, ein
vergeistigter Ornithologe, der nur für seine Vögel lebt. Deshalb
erhält er auch jedes Jahr das Zimmer mit der Kuckucksuhr.
Bruno und Tina haben eine Bank ausgeraubt. Auf der Flucht vor
der Polizei verstecken sie sich und die Beute in der Pension und
geben sich als Filmleute aus Hollywood aus, die nach einer passenden
Kulisse und gut aussehenden Schauspielern Ausschau halten.
Diese Chance lassen sich natürlich Lydia, Hubert, Max und die beiden
Schwestern Martha und Lotte nicht entgehen. Selbst die durch
den Bankraub an dem Abflug gehinderte Sofie erliegt der filmischen
Versuchung. Sie sieht sich schon als Mata Hari in Hollywood.
Kurt Schnüffel, der Polizist, ist den Gaunern auf der Spur. Als jedoch
das von Bruno versteckte Geld verschwindet, wird er genauso
wie die anderen mit Lydias Unterwäsche gefesselt und durch Lottes
Ohrfeigen gefoltert. Es sieht schlecht aus für die Pension Hollywood.
Erst als Lotte mit Hilfe von Otto ihr Gehörvermögen verbessert,
wendet sich das Blatt. Max findet das Muttermal bei Lydia, Lotte
und Otto erledigen die Gangster und Sofie erwartet für die Pension
durch die Belohnung, die Max für die Sicherstellung der Beute
erhält, eine einträgliche kriminelle Zukunft. Nur Hubert sieht
harte, arbeitsreiche Zeiten auf sich zukommen.
Als Otto Lotte einen Heiratsantrag macht, verspricht sie ihm, dass
er den schon lang gesuchten seltenen Vogel „String Tanga“ finden
wird. Notfalls wird sie ihn selbst häkeln.

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