Schlachtfest bei Schmidt


Schlachtfest bei Schmidt

Artikel-Nr.: R151
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Roland Lange
Schlachtfest bei Schmidt
Um 1980. Bei Schmidts steht das jährliche Schlachtfest an. Im Nachbarhaus ist kurz zuvor ein Rentner-Ehepaar aus Berlin eingezogen und hat seinen Altersruhesitz auf dem Land eingerichtet. Eines trüben Novembermorgens schreckt sie ein Schuss aus dem Schlaf. Sie versuchen, die Herkunft des Schusses zu ergründen. Ganz sicher ist dort drüben, bei den eingeborenen Nachbarn jemand erschossen worden. Die Polizei muss her! - Als die Nachbarn erklären, sie hätten ihre Tante Käthe geschlachtet, bestärkt das die Neuen aus Berlin in ihrer Annahme, die alteingesessenen Dörfler im Nachbarhaus seien brutale Mörder, die auch sie ermorden könnten. Als schließlich die Polizei in Gestalt von Kommissar Mordmüller und Assistent Harald (Harry) Nierenstein eintrifft, gewinnt das Geschehen an Dramatik. Die Schmidts verkennen die Probleme, in denen sie stecken, weil sie nicht begreifen wollen, dass sie des Mordes beschuldigt werden. So können sie auch nicht verstehen, warum sich die Polizei für sie interessiert, und nur, weil sie so eine alte Sau, wie Tante Käthe geschlachtet haben. Einen beträchtlichen Teil zu den Verwicklungen und den Schwierigkeiten bei der Aufklärung des vermeintlichen Mordes tragen Kioskbesitzerin Gisela und ihre Bekannte Ulla Henkelmann bei. Die eine hat ihren Kiosk in Sichtweite des Schmidtschen Anwesens stehen und bekommt daher alles mit, was sich bei den Schmidts und deren Nachbarn zuträgt. Ulla Henkelmann wiederum ist das typische Tratschweib, das überall mittendrin dabei ist, ob gebeten oder ungebeten. Dank Ullas Hang zum Doppelkorn entgleitet ihr später die Kontrolle und es bedarf erst eines Schluckes von Giselas Gegengift, ehe die zwei Frauen selbst die Ermittlungen aufnehmen können, um Mafiabosse, Ost-Spione, Bankräuber, Kannibalen und ähnliches Gesindel dingfest zu machen. Aufklärung in den Fall bringt zu guter Letzt die seelenruhige Ermittlungsarbeit von Kommissar Mordmüller, die sich vor allen Dingen auf die kulinarischen Herausforderungen konzentriert, die so ein Schlachtfest ebenso bereithält, wie das Kuchenbuffet der neuen Nachbarn aus Berlin.
Spiel R151, ländlicher Kriminal-Schwank, 3 Akte, 4m, 6w Rollen, 1 Bild, ca. 120 Min.
11 Bücher EUR 160,00, Zusatzbuch EUR 15,00
Aufführungsgebühr generell 10 % der Einnahmen, Mindestgebühr EUR 80,00

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